Alte Gemüsepflanzen wiederentdeckt: Alte Gemüsesorten neu entdecken – Anbau, Rezepte & Tipps
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Vergessenes Gemüse? Von wegen! Alte Sorten erleben gerade ihr großes Comeback – mit intensivem Geschmack, verblüffender Vielfalt, hoher Widerstandfähigkeit und spannender Historie. Dieses opulent bebilderte Buch feiert über 60 einzigartige, traditionsreiche und regionaltypische Gemüsepflanzen, von Mairübe, Ampfer und Melde über Portulak und Baumspinat bis zur wilden Wassernuss.
Detailreich, fundiert und mit viel Liebe zur Pflanze porträtiert der Titel ebenso bewährte wie schmackhafte Sorten, die schon unsere Groß- und Urgroßeltern kannten. Auf fast 200 Seiten erfährt man alles, was man für die Aussaat und den Anbau im eigenen Gemüsegarten, Hochbeet oder Gewächshaus wissen muss: Herkunft, Pflegetipps, Erntezeit, Lagerung, Verarbeitung und nicht zuletzt auch Bezugsquellen für samenfestes Saatgut. Hinzu kommen zahlreiche außergewöhnliche Rezepte und praktische Küchentipps.
Ein Muss für alle, die im Garten auf Qualität statt Einheitsgrün setzen – und Lust haben, vergessene Gemüseschätze wiederzuentdecken und zu genießen.
Von der Marke

Reiche Ernte
Gärten gestalten und pflegen
Gärtnern im Hochbeet
Herausgeber : GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH
Erscheinungstermin : 17. Januar 2026
Auflage : 1.
Sprache : Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 192 Seiten
ISBN-10 : 3833899751
ISBN-13 : 978-3833899751
Abmessungen : 19 x 1.8 x 24.6 cm
Amazon Bestseller-Rang: Nr. 82.198 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher) Nr. 136 in Obst- & Gemüsegarten Nr. 181 in Blumen & Zierpflanzen Nr. 185 in Kochen mit Gemüse (Bücher)
Kundenrezensionen: 4,6 4,6 von 5 Sternen (31) var dpAcrHasRegisteredArcLinkClickAction; P.when(‘A’, ‘ready’).execute(function(A) { if (dpAcrHasRegisteredArcLinkClickAction !== true) { dpAcrHasRegisteredArcLinkClickAction = true; A.declarative( ‘acrLink-click-metrics’, ‘click’, { “allowLinkDefault”: true }, function (event) { if (window.ue) { ue.count(“acrLinkClickCount”, (ue.count(“acrLinkClickCount”) || 0) + 1); } } ); } }); P.when(‘A’, ‘cf’).execute(function(A) { A.declarative(‘acrStarsLink-click-metrics’, ‘click’, { “allowLinkDefault” : true }, function(event){ if(window.ue) { ue.count(“acrStarsLinkWithPopoverClickCount”, (ue.count(“acrStarsLinkWithPopoverClickCount”) || 0) + 1); } }); });

















Connie R. –
Sehr interessant, motivierend und eine Superanleitung Alte Gemüse anzubauen
Samenfeste Sorten sind die Basis jeglicher Agrarkultur. Ihr Anbau sichert die Erhaltung besonderer Eigenschaften, die auch für unsere Enkel und deren Enkel erhalten werden sollten.Verschwundene VielfaltHeute beschäftigen wir uns mit dem Thema Kulturpflanzenvielfalt. Leider war das nicht immer so. Am 30. Juni 1980 ließen die Brüsseler Bürokraten per Dekret 1.500 Sorten von 23 Gemüsearten verschwinden, um Klarheit in den Sortenkatalog zu bringen. Verloren gingen dabei 89% aller Tomatensorten und 86% aller Gurken- und Melonensorten.Heutee durchsuchen wir Genbanken, historische Berichte, alte Saatgutkataloge, vergessene Sortenlisten, vererbte Kochbücher und mündlicher Überlieferungen, um die Vielfalt – Agrobiodiversität – wieder zu finden.Durch Industrialisierung der Landwirtschaft, Konzentrationsprozesse bei Saatgutzüchtern und Sortenschutz verschwanden in Deutschland und Österreich viele ältere Gemüsesorten aus dem Handel. Der Sortenschutz bestimmt, dass Saatgut nur mit einer Zulassung von staatlicher Seite in den Handel kommen darf.Um die Sortenvielfalt zu fördern und die Ernährungssouveränität zu sichern muss die EU die Saatgutgesetzgebung ändern.„Wer das Öl kontrolliert, hat die Kontrolle über ganze Nationen. Wer die Nahrungsmittel kontrolliert, hat die Kontrolle über das ganze Volk.“Henry KissingerDie Mechanismen des Marktes Nachfrage und Angebot sind für die geringe Sortenvielfalt mit verantwortlich. Wonach suchen wir das Gemüse aus? Schönheit allein reicht nicht. Geschmack wir über 6 Geschmacksqualitäten erkannt: süß, sauer, salzig, bitter, umami (aus dem japanischen – wohlschmeckend) und fettig.Alte Gemüse sind gesunde Gaumenfreuden, weil sie meist mehr Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe verfügen.Damit wir wieder Geschmacksexperten werden, braucht es Übung. Wer nur Standard kennt, schmeckt die feinen Unterschiede nicht.Da es diese Gemüsesorten fast gar nicht mehr gibt, finden sich auch keine Rezepte dafür.Als Gegenmodell wurde 1986 in Italien „Slow Food“ gegründet, um die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten. 1996 wurde zudem das Projekt „Arche des Geschmacks“ ins Leben gerufen, um vom Aussterben bedrohte Nutztier, Nutzpflanzen und traditionelle Lebensmittel aufzunehmen, und deren Existenzen zu sichern.Heutzutage bekommt man im Supermarkt tatsächlich die volle Breite der üblichen Gemüsesorten, unabhängig von der Jahreszeit. Umweltfreundlicher sind lokale Gemüse der Saison, weil sie weniger Kilometer (Food Miles) haben.Heutzutage gibt es Biohändler, die saisonabhängige Obst- und Gemüsesorten aus der Umgebung liefern. Es gilt als schick, sein Gemüse selbst anzubauen.Die Autorinnen liefern das notwendige Wissen und die Motivation, alte Gemüsepflanzensamen zu verwenden.Alte Gemüsepflanzen im PorträtDer Leser findet über 60 ausführliche Gemüseporträts.- 24 Seiten mit Salatgemüse, Tabellen „Interessante alte Salatsorten“, zusätzlich sind Rezepte zum Nachkochen dabei.- 13 Seiten Spinatgemüse, entsprechende Tabelle und auch hier 2 Rezepte.- 16 Seiten Fruchtgemüse: Dazu gehören Gurke, Paprika, Tomate, Zucchini, Zuckermelone, Aubergine, Andenbeere, Okra und Zuckermais. Mehrere Tabellen und zwei Rezepte.- 14 Seiten Hülsenfrüchte, Tabellen und Rezepte.- 17 Seiten Wurzel- und Knollengemüse, Tabellen und Rezepte.- 7 Seiten Zwiebelgemüse, Tabelle.- 15 Seiten Kohlgemüse, Tabelle und Rezepte.- Andere Gemüsearten wie Hopfen, Meerrettich, Rhabarber usw. Rezepte.Insgesamt sind es über 60 Gemüseporträts mit Ratschlägen zu Anbau, Pflege, Ernte und Lagerung.Die Leser*innen erfahren, wie Saatgut gewonnen wird und wie man alte Sorten erhalten kann.Kritik: Alte Gemüsepflanzen wieder entdecktBärbel Steinberger hat ein wichtiges Thema in den Fokus genommen. Es wäre schön, wenn jeder „Minibauer“ auf seinen „Feldern“ alte Gemüsesorten anbauen würde. Schon wäre wir einen kleinen Schritt zur Artenvielfalt weitergekommen.Katrin Schumann zeigt mit ihren Bildern, dass viele Arten auch optisch den Garten bereichern. Schon ein Hochbeet eröffnet Möglichkeiten dafür.Wir haben das Glück. Hochbeet, Garten und ein kleines Gewächshaus zu haben. Wir sind vor 3 Jahren in unser Haus gezogen und erobern so langsam auch den Garten und das Gewächshaus. Letztes Jahr habe ich mit einem Hochbeet begonnen. Wir haben über 500 Cocktailtomaten und zahlreiche Radieschen geerntet.Dieses Jahr werde ich, so weit es möglich ist, alte Gemüsesorten anbauen und hoffentlich auch ernten. Das Buch hat mich völlig überzeugt davon, dass es ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz ist.
Christine –
Eine Hommage an die Vielfalt: Warum sich der Blick zurück in den Garten lohnt
Als leidenschaftlicher Verfechter des Nutzgartens, den ich nun schon seit vielen Jahren mit großer Sorgfalt pflege, bin ich immer auf der Suche nach Inspirationen, die über den Standard-Anbau hinausgehen. Das Buch „Alte Gemüsepflanzen wiederentdeckt“ kam mir daher gerade recht. Es ist weit mehr als nur ein botanisches Nachschlagewerk; es ist ein Plädoyer für die Biodiversität und hat meinen gärtnerischen Horizont entscheidend erweitert.Besonders faszinierend fand ich die fundierten Einblicke in die Historie unserer Nutzpflanzen. Das Buch beleuchtet eindringlich, weshalb viele traditionelle Sorten fast vollständig von unseren Tellern und aus den Regalen verschwunden sind. Es sensibilisiert den Leser dafür, wie essenziell es ist, dieses kulturelle Erbe und das damit verbundene Wissen zu bewahren. Für alle, die selbst aktiv werden wollen, bietet das Buch einen echten Mehrwert: Es enthält konkrete Hinweise auf Bezugsquellen für ökologisches Saatgut. So wird der Einstieg erleichtert, diese Raritäten im eigenen Beet wieder heimisch zu machen.Ein kritischer und zugleich hoffnungsvoller Schwerpunkt des Buches liegt auf dem Thema Saisonalität. In einer Zeit, in der fast jede Gemüsesorte rund um die Uhr verfügbar ist, haben wir oft verlernt, im Rhythmus der Natur zu leben. Die Autoren mahnen zurecht an, dass die ständige Verfügbarkeit oft durch „Spezialbehandlungen“ erkauft wird, die weder dem Geschmack noch unserer Gesundheit zuträglich sind.Das Buch erinnert uns daran, wie viel Genuss darin liegt, sich auf die spezifischen Früchte jeder Jahreszeit zu freuen. Zur praktischen Unterstützung ist ein Saisonkalender integriert, der für die Planung im Eigenanbau ein unverzichtbares Werkzeug darstellt.Neben den inhaltlichen Schwerpunkten zur Ökologie kommen auch die praktischen Tipps nicht zu kurz. Ich habe besonders die Ratschläge zur ästhetischen Gartengestaltung genossen; schließlich soll ein Nutzgarten nicht nur ertragreich, sondern auch ein Ort für das Auge sein. Abgerundet wird das Ganze durch technisches Know-how zur Gewinnung und fachgerechten Lagerung von eigenem Saatgut – ein entscheidender Schritt hin zur Unabhängigkeit im Gartenjahr.Ein wunderbares Buch für alle, die ihren Garten mit Sinn und Verstand bewirtschaften wollen. Es regt zum Nachdenken an und liefert gleichzeitig das Handwerkszeug, um die Schätze der Vergangenheit zurück in die Gegenwart zu holen.
ksxy –
Interessante Sortenvielfalt mit wenigen Rezepten
Bei der Gartenarbeit kann ich wunderbar entspannen und mit etwas Geduld bekommt man sogar leckere Ergebnisse. Dabei wechsle ich gerne ab, was ich anbaue und versuche immer wieder auch neue Dinge. Wenn im Winter im Garten nichts los ist, lese ich gerne Gartenbücher und plane die nächste Saison. Alte Gemüsesorten versprechen Abwechslung und Geschmack, man erfährt im Handel aber nur wenig darüber. Dieses Buch will das ändern. In einem recht umfassenden allgemeinen Teil zu Obst- und Gemüseanbau, in dem auch erklärt wird, warum die alten Sorten aus dem Handel verschwunden sind und wo man Samen dennoch bekommen könnte, werden auf 140 Seiten alte Gemüsesorten vorgestellt. Dabei wird jeweils erst die Gruppe vorgestellt und dann einzelne Sorten. Es gibt wunderbare Bilder von Pflanzen und Früchten; ab und an ist ein Rezept eingestreut. Gerade bei den Rezepten habe ich mir mehr versprochen. Statt der auf dem Einband versprochenen „vielen Rezeptideen und kreativen Verwendungsmöglichkeiten“ sind es lediglich 14, meist simple Rezepte. Insgesamt ein schönes Buch zum Durchblättern, aus dem man sich ein paar interessante Sorten heraussuchen kann, um Abwechslung in den Gemüsegarten zu bringen.